Schein Bares

Astern

Menschen brauchen das Gefühl der sich perpetuierenden Ewigkeit zur Sicherheit. Vielleicht, was dies den Widerspruch in ihrer Existenz auf die emotionale Spitze treibt? Die Sonne gießt aus blauen Himmeln Gold in diesen Tag, lässt Augen Fenster Seen leuchten. Ist das ein Genuss? Nein – denn vielleicht bin ich morgen krank und du schon tot. Wie können wir da glücklich sein?

Ich hocke auf den Gartensteinen, und die Knie tun mir weh. Am Morgen fehlt den Knochen schon der Schwung beim ersten Dreh. Das Alter winkt vom Horizont herüber, weit weg, aber schon sichtbar, wie mir scheint. Am Abend tanze ich in Schwarz und Glut, und wenn ich nicht denke, weiß ich, alles wird gut. Worin liegt der Wert eines Augenblicks, dessen Vergänglichkeit nicht einmal der Dauer der Betrachtung widersteht?

Das Sonnengold. Ein feiner Wein. Dein Lachen. Meine Fantasie. Stufen auf dem Weg durch’s Leben. Steine im Fluss. Kein Sturz. Kein Untergang. Und dann? Das wirst du morgen sehen. Darauf kommt es an.

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