Fabiola heute nacht

Fabi

Die Rosen knospen. Zartes Blütengewebe, maigrün umschleiert. Für Dich. Siehst du es?

Das Meer tost. Grünes Wellenwogen zupft am Sand, zerzaust die Strandgutlinien, wühlt im Tang. Riechst du es?

Der Himmel glüht. Rosawolkenreich erklimmt er Marmorberge. Kippt an knappen Kämmen ins Zinnober und verlischt im Wäldernebel, grollend. Hörst du es?

Die Seele weint dein Sohn hat Fieber und der Tag sinkt in den Abend wie Zitrone in ein warmes Glas. Leer. Du hast es ausgetrunken. Wovon lebst du nun? Und wo?

Vermisse dich. Grüß mir Vater Bruder Nichte. Gott.

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