Adventskalenderkrimi 2.0. 20. Dezember: Am seidenen Faden

Ich nehme meinen ganzen Mut zusammen. Rufe: „Frahaaanck“. Und warte. Dabei merke ich, dass mir die Beine zittern. Schwäche innen oder außen? Dann steht er in der Badezimmertür. Ich hatte ganz vergessen, wie er aussah. Naja, viel Gelegenheit, ihn mir einzuprägen, hatte ich ja auch nicht, vorher. Vor was, eigentlich? „Hallo, ich sehe, du bist wieder fit?“ Vieles hätte ich erwartet, aber nicht diesen Smalltalk-Ton. Ist der Engel ausgeflogen, der in seiner Stimme flatterte, die letzten Tage über?

„Hm geht so“, murmele ich. Und dann: „Franck was war eigentlich los?“ „Wie meinst du das?“ Plötzlich und ohne Vorwarnung platzt mir der Kragen. Reißt der Geduldsfaden. „Du weißt genau, wie ich das meine“, brülle ich. Mir bleibt die Luft weg. Mir wird schwindelig.  Dann schwarz. „Siehst du?“ höre ich Franck noch sagen, dann kippe ich nach vorn ins harte Schwarz.

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