Bunt bunt bunt sind alle meine Farben…….

Mal was Erheiterndes……  Auch nach sechs Monaten Abwesenheit ist das Haus noch tipptopp in Ordnung. Nicht einmal Staub hat sich nennenswert niedergelassen, auf den Horizontalen. Auch die Anzahl der Toten hält sich in Grenzen. Wespen, Spinnen, Fliegenleichen kauern nur in ein paar Fensterecken.

Doch in der Küche hat sich buntes Leben popart-artig regenbogengleich entfaltet.

Hinter verschlossenen Kühlschranktüren haben sich Senf, Matjes und Co. zu einem vielfarbigen Happening vereint. Ohne Vorwarnung durchbrechen die ausströmenden Gerüche alle nasalen Dezibelgrenzen. Rot blau gelb und grün schillern Türdichtungen, Türverkleidung und Kühlschrankböden.

Ich mache das einzig Richtige. Ich werfe die Tür wieder zu und greife zum Telefon. Hier helfen weder Clorix noch Sagrotan. Hier hilft nur ein neuer Kühlschrank.

„Das passt doch wunderbar. Dieser hier hatte sowieso ausgedient. Aber ein ordentliches Gefrierfach muss der Neue haben“. Wunderbar, wie pragmatisch meine Mutter sein kann!

Und dass heute früh ein Wasserfall herausgeflossen ist, aus dem „Neuen“ – hm. Darum kümmert sich der Elektrogerätehändler am Ort. Gleich morgen, bevor der Schimmel einzieht.

So ein Dorf wäre vielleicht ein Alternativmodell angesichts des demographischen Wandels. Der Apotheker fragt, „wie geht’s ihr denn?“ Und sagt: „schicken Sie sie mir vorbei, zum Blutdruckmessen…“ Die Nachbarn bitten um einen gefälligen „Deal“: Garagenbenutzung gegen Rasenmähen…… Nur für den täglichen Mittagstisch habe ich noch keine Lösung gefunden…. habt ihr da eine Idee?

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3 Kommentare zu “Bunt bunt bunt sind alle meine Farben…….

  1. mariebastide sagt:

    Essen auf Rädern……. wäre prinizpiell ne tolle Idee… Vorausgesetzt: 1. Die würden meine Mutter bitten, für „die armen alten Leute da draußen zu kochen“…., 2. Sie dafür bezahlen (symbolisch 🙂 und 3. die Küche wäre italienisch-vegetarisch-makrobiotisch….

    Mein Hauptproblem, momentan: Per Telefon-pathie sicherzustellen, dass rein prophylaktisch kein Salat, keine Tomaten und Gurken auf Mutters Teller landen. Was dann noch übrig bleibt? Pasta e basta 🙂 GGLG!!!

    • Jackie sagt:

      Hm, ich kann Deine Vorsicht verstehen, mache ich genauso zur Zeit.
      Pasta… und… Reis?!

      Übrigens, wahnsinn oder, wie sich die einzelnen Kühlschrankbewohner verselbständigen können?! Ich hätts genau so gemacht und nen neuen geholt. Bin wirklich kein Putzfimmelanhänger, aber da hörts bei mir auf, uäääh!

      Alles Liebe,
      Jackie

  2. Jackie sagt:

    Mittagstisch?? Na das is doch gar kein Problem! Schick sie zu mir, ich koch doch sowieso für meine Mini-Mädels 😉
    Ansonsten….. Hm, Essen auf Rädern?
    Schön, wieder von Dir zu lesen!
    Herzliche Grüße,
    Jackie

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