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	<title>Mariebastide erzählt die Welt</title>
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		<title>Silvesterlied</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 12:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariebastide</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar&#8230; Katharina schiebt ihren Rollator durch die Korridore. Die Pfleger sind alle weg, nur Johanna sitzt im Schwesternzimmer und schaut mürrisch drein. Draußen stöbert es weiß durch die Nacht. Da – &#8230; <a href="http://mariebastide.wordpress.com/2011/12/31/silvesterlied/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=668&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar&#8230;</em></p>
<p>Katharina schiebt ihren Rollator durch die Korridore. Die Pfleger sind alle weg, nur Johanna sitzt im Schwesternzimmer und schaut mürrisch drein. Draußen stöbert es weiß durch die Nacht. Da – ein Schuss! Und noch einer! „Alarm, alle in den Bunker“ schreit Herr Böhm. „Sind das die Russen oder die Amerikaner?“ fragt Frau Huber ängstlich. „Ab ins Bett, Herr Böhm! Es ist kein Krieg, Frau Huber. Das sind nur Knaller. Heute ist doch Silvester!“ Johanna hat alle Hände voll zu tun, um die Bewohner zu beruhigen. “Silvester?“ Katharina versucht, dem Wort einen Sinn zu geben. In der Kapelle  liegt ein aufgeschlagenes Gesangbuch. „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag.“ Katharina lächelt wage.</p>
<p><em> Noch will das Alte unsre Herzen quälen, noch drückt uns böser Tage schwere Las</em>t</p>
<p>„Jonas, so viele Raketen! Du schießt ein Vermögen in die Luft! Das können wir uns gar nicht leisten!“ „Mensch Isabell, du musst immer alles kaputt machen! Soll ich mich um Mitternacht hinstellen und den Kindern sagen: Lisa, Max, das letzte Jahr war echt bescheiden, Opa liegt im Krankenhaus, Papas Job steht auf der Kippe und Mama will sich scheiden lassen. Ja – hättest du das gerne?“ „Ach, Jonas. Nein! Aber  &#8211; die letzte Zeit war nicht einfach. Ich weiß nicht, wie es weitergeht. Ich wünschte, wir hätten den Mut, zusammen weiter zu machen, im Neuen Jahr!“</p>
<p><em>Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand&#8230;</em></p>
<p>Endstation mit und ohne Sehsucht. Uli steht im Gang. Hinter jeder Tür ein Sterbender, eine Kranke. Letzte Stunden und Minuten. Und dann? Menschen weinen, Kinder, Eltern, Partner. Uli möchte ihnen mehr schenken als Diagnosen und ärztlichen Rat. Hoffnung.</p>
<p><em>Lass warm und still die Kerze heute flammen, die Du in unsre Dunkelheit gebracht&#8230;</em></p>
<p>Eva sitzt in der Kirchenbank, in Worten versunken. Ich bin nicht allein. Das Licht leuchtet auch für mich, ich nehme es auf und es leuchtet in mir. Macht den Weg ins Morgen hell und schiebt Zweifel und Sorgen ins Dunkel.</p>
<p><em>Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet, so lass uns hören jenen vollen Klang der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet, all Deiner Kinder hohen Lobgesang.</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mariebastide.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mariebastide.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mariebastide.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mariebastide.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mariebastide.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mariebastide.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mariebastide.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mariebastide.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mariebastide.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mariebastide.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mariebastide.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mariebastide.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mariebastide.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mariebastide.wordpress.com/668/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=668&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Primus inter pares beim Goldbroiler Kriminalwettbewerb 2011!</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 09:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariebastide</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blickkontakte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der GoldbroilerKriminalwettbewerb: Wir haben fünf Geschichten, die alle gleich gut und spannend sind, die alle den ersten Preis verdienten: Eine der Geschichten weicht in Poesie, Verrücktheit, Form und Erzählweise gekonnt ab. Der Tod eines Traumes von Marie Bastide. Sie bekommt nun &#8230; <a href="http://mariebastide.wordpress.com/2011/12/28/662/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=662&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mariebastide.files.wordpress.com/2011/12/50455_123057357744829_9928_n.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-663" title="50455_123057357744829_9928_n" src="http://mariebastide.files.wordpress.com/2011/12/50455_123057357744829_9928_n.jpg?w=640" alt=""   /></a>Der GoldbroilerKriminalwettbewerb: Wir haben fünf Geschichten, die alle gleich gut und spannend sind, die alle den ersten Preis verdienten: Eine der Geschichten weicht in Poesie, Verrücktheit, Form und Erzählweise gekonnt ab. Der Tod eines Traumes von Marie Bastide. Sie bekommt nun den Ersten der ersten Preise.</p>
<p>HERZLICHEN DANK der Broilerbar für diese Ehrung! Danke Jay, danke alle. Hier für Nicht-Facebook-Nutzer mein Kurzkrimi, Gewinner des Goldbroiler-Kriminalwettbewerbs 2011:</p>
<p>Kein Kinderlied. Der Tod eines Traums.</p>
<p>1.<br />
„Dicke rote Kerzen, Tannenzapfenduft..“ „Marie, leise, Papa schläft. War so viel los in der Schule!“. Sie legte sich aufs Bett, stöpselte das Lied ins Ohr. Die Wohnung duftete nach Zimt und Plätzchen. Marie liebte den Advent, die gemütliche Heimlichzeit.</p>
<p>Sieht aus wie eine dicke rote Kerze. Passt perfekt in den Adventskranz.  Keiner bemerkt, wer sich vor dem Blumenladen eine Zigarette anzündet und den Docht dazu.  Jetzt schnell weg und weiter, ein sichtlich unsichtbarer Schatten in der Menge wogender Mäntel. Der Kirchturm wird zum Logenplatz, die Straße zur Arena. Ein Knall, klirrendes Glas von zerberstenden Scheiben. Schreie. Schreie und Blut.</p>
<p>2.<br />
„&#8230;Man begegnet hin und wieder schon dem Nikolaus“ Er hatte immer was Süßes im Sack. Anziehend und unheimlich zugleich. Ein geheimnisvoller Fremder. Bis er ihr zu nahe kam.</p>
<p>Bunt und laut und weihnachtsdurstig wimmelt die Samstagsmenge in der jubelbeschallten Einkaufsmeile. Alle freuen sich und viele nehmen gern den Glühwein, den ihnen der dick vermummte Nikolaus freundlich lächelnd anbietet. Sie kommen nicht weit. Rattengift wirkt schnell.</p>
<p>3.<br />
„Lieb verpackte Päckchen, überall versteckt“. Am letzten Schultag wurde gewichtelt. Marie hatte Jo ein Schokoherz gekauft. Und er? Als sie ihr Päckchen auspackte, grölte die ganze Klasse. Ein kaputter Vibrator für „Lehrers Liebling“!</p>
<p>Letzter Schultag! Alle strömen in die Aula. Neunhundert Schüler bestaunen die Riesentanne mit den Paketen für arme Kinder darunter. Halleluja singt der Chor der Ehemaligen. Ritual und Tradition. Diesmal mit Feuerwerk: Ein Handy klingelt, und schon wirbeln Sänger, Äste, Kerzen durch die Luft. Wie vorgezogenes Silvester.</p>
<p>4.<br />
„Alte Lieder, Dunkelheit, Bald ist es so weit!“ Es war so einfach. Internet sei Dank. Erst der Flirt, dann die Kalaschnikow. Ein volles Magazin. Drei Treppen und ein Flur. Die Waffe entsichern. „Schöne Bescherung, Papa,  Schluss mit Weihnachtsmann“.  „Ich wusste, dass du das warst. Verzeih mir. Alles.“ Dann schießen alle gleichzeitig. Marie und das SEK.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mariebastide.wordpress.com/662/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mariebastide.wordpress.com/662/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mariebastide.wordpress.com/662/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mariebastide.wordpress.com/662/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mariebastide.wordpress.com/662/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mariebastide.wordpress.com/662/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mariebastide.wordpress.com/662/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mariebastide.wordpress.com/662/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mariebastide.wordpress.com/662/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mariebastide.wordpress.com/662/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mariebastide.wordpress.com/662/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mariebastide.wordpress.com/662/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mariebastide.wordpress.com/662/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mariebastide.wordpress.com/662/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=662&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Adventskalender 2.0. 24.Dezember: High noon and tight night</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 00:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariebastide</dc:creator>
				<category><![CDATA[adventskalender]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Das gibts ja nicht. Dieser Lügner!&#8220; Ich flüstere mich heiser. Immer wieder &#8222;Lügner. Lügner.&#8220; Damals, als ich in Beirut in den Terroranschlag hineingeriet, typisch ich, natürlich, immer auf der Suche nach Abenteuern abseits der ausgetreten Pfade, aber wie abseits, in &#8230; <a href="http://mariebastide.wordpress.com/2011/12/25/adventskalender-2-0-24-dezember-high-noon-and-tight-night/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=660&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Das gibts ja nicht. Dieser Lügner!&#8220; Ich flüstere mich heiser. Immer wieder &#8222;Lügner. Lügner.&#8220; Damals, als ich in Beirut in den Terroranschlag hineingeriet, typisch ich, natürlich, immer auf der Suche nach Abenteuern abseits der ausgetreten Pfade, aber wie abseits, in diesem Markt Teppiche und Drogen, damals wurde mein Gehirn in Sekunden zur Maschine. Chancen ausrechnen, Wahrscheinlichkeit durchchecken, und dann los, jeder Handlung wie ein Uhrwerk. Ich höre die selben Schreie wie auf dem sonnengetränkten Souk. Schnelle Schritte, schweres Fallen. Langsam lege ich den Schalter um in meinem Kopf. Schließe die Augen, sehe die Schattenmänner auf sicheren Sohlen in meiner Wohnung. Das Paneel hinter dem rechten Vorhang. Richtig, es löst sich von einem Versteck. Ich greife hinein und ziehe das Päckchen mit dem weißen Pulver raus. Wie schwer es ist. Gut! Ich schnappe mir das Handy und drücke auf Wiederwahl. Ohne zu warten zische ich in dieser undefinierbaren Lautstärke: &#8222;Hey Amigo, wir sind aufgeflogen. Schnell hol dir den Stoff ich warte im Müllhäuschen&#8220;.</p>
<p>Von gegenüber höre ich Schüsse. &#8222;Hände hoch, Polizei!&#8220; ruft eine Stimme und rast sekundenlang durch mein Blut. Ich schalte mich auf Automatik. Gefühle waren gestern. Jetzt geht&#8217;s mal wieder um mich, zur Abwechslung. &#8222;Eh du Verrätaschwein&#8220;, schreit jemand, dann klirrt Glas. Hektik im Hof. Fenster werden aufgerissen. Leute gaffen. Ich nicht. Ich wische meine Fingerabdrücke von Francks Ausweis, geh in die Küche, hole ein Messer und warte. Jetzt ist es still.</p>
<p>Dann ein Klopfen. &#8222;Gisa, Liebes. Alles vorbei. Ich habs dir versprochen. Mach auf.&#8220; &#8222;Ich renne zur Tür. Lasse mich wortlos in die Arme nehmen, drücke Franck fest an mich, ganz fest. Dann steche ich zu. Genau zwischen die Schulterblätter. Das kann ich. Ich kann alles. Nur nicht zuschauen wie er stirbt, mit diesem fragenden Blick. Er hat wirklich keine Ahnung.</p>
<p>Die Latexhandschuhe stecke ich ein. Auf dem Weg zum Parkplatz gehe ich querbeet über den Rasen, schaue ich ins Müllhäuschen. Jemand duckt sich hinter die Tonnen. &#8222;Der Typ da inner Wohnung hier im dritten Stock, mit den blutunterlaufenen Augen und dem weißen Zeug im Sack, gehört der zu dir? Ich soll dich raufschicken, jedenfalls. Haste Handschuhe?</p>
<p>Er grinst und läuft los. Ich auch. In die entgegengesetzte Richtung. Keiner hält mich auf, als ich den Porsche anlasse und ganz gemächlich auf den Parkplatz rolle, hinaus auf die Straße. Und dann Richtung Autobahn. In den Süden. Dort ist das Zeug ne Menge wert. Leben, ich komme.</p>
<p>An der Tanke dreht sich der Typ vor mir in der Schlange um. Schaut mich an. Nicht übel. Haselnussbraune Augen tasten mich ab. Von Kopf bis Fuß. &#8222;Biste in Scheiße getreten?&#8220; Fragt er. &#8222;Kann sein. Heute ist wohl mein Glückstag&#8220;, grinse ich. &#8222;Ich heiße Leah. Und du?&#8220;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mariebastide.wordpress.com/660/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mariebastide.wordpress.com/660/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mariebastide.wordpress.com/660/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mariebastide.wordpress.com/660/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mariebastide.wordpress.com/660/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mariebastide.wordpress.com/660/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mariebastide.wordpress.com/660/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mariebastide.wordpress.com/660/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mariebastide.wordpress.com/660/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mariebastide.wordpress.com/660/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mariebastide.wordpress.com/660/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mariebastide.wordpress.com/660/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mariebastide.wordpress.com/660/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mariebastide.wordpress.com/660/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=660&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Adventskalenderkrimi 2.0. 23. Dezember: Von Wölfen und Schafen.</title>
		<link>http://mariebastide.wordpress.com/2011/12/24/adventskalenderkrimi-2-0-23-dezember-von-wolfen-und-schafen/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 23:36:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariebastide</dc:creator>
				<category><![CDATA[adventskalender]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Und du hast mein Leben riskiert, um dein letztes dreckiges Geschäft abzuwickeln?&#8220; Ich bin nur verwundert. Über ihn und mich, weil mich das so kalt lässt. &#8222;Nein, um uns ein neues Leben wahr zu machen. Uns. Dir und mir! &#8222;Hab &#8230; <a href="http://mariebastide.wordpress.com/2011/12/24/adventskalenderkrimi-2-0-23-dezember-von-wolfen-und-schafen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=658&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Und du hast mein Leben riskiert, um dein letztes dreckiges Geschäft abzuwickeln?&#8220; Ich bin nur verwundert. Über ihn und mich, weil mich das so kalt lässt. &#8222;Nein, um uns ein neues Leben wahr zu machen. Uns. Dir und mir! &#8222;Hab Vertrauen.&#8220; &#8222;Bis wann?&#8220; Franck schaut mich an. Lächelt. Streicht mir meine vorwitzige Strähne aus der Stirn. Setzt zum Antworten an, da klingelt sein Handy. Er rührt sich nicht, wir schauen uns an und schwimmen in unseren Augen wie in Bergseen. Er zittert. Mein See ist ein Gletscher.</p>
<p>Es hämmert gegen meine Tür. Ich erschrecke. Das ist kein Spiel. Ich hab schon viel Scheiße gemacht in meinem Leben. Hab viele Chancen sausen lassen, bin auf hoher See im Orkan gesegelt. Hab ne Million verlassen, weil ich keine Lust mehr hatte auf Austern zum Frühstück. Ich wohn in ner kleinen Etagenwohnung und hab kein Auto und kein Geld. Mehr. Aber zum ersten Mal in meinem Leben hör ich auf zu spielen. Franck springt auf. Schnappt sich Hose Socken Hemd und rennt zur Tür. Reißt sie auf. Knallt sie zu. Ist weg.</p>
<p>Ich zähle langsam bis hundert. Dann schnappe ich mir sein Handy, das ihm aus der Tasche gefallen ist. Zusammen mit einem Ausweis.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mariebastide.wordpress.com/658/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mariebastide.wordpress.com/658/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mariebastide.wordpress.com/658/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mariebastide.wordpress.com/658/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mariebastide.wordpress.com/658/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mariebastide.wordpress.com/658/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mariebastide.wordpress.com/658/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mariebastide.wordpress.com/658/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mariebastide.wordpress.com/658/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mariebastide.wordpress.com/658/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mariebastide.wordpress.com/658/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mariebastide.wordpress.com/658/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mariebastide.wordpress.com/658/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mariebastide.wordpress.com/658/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=658&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Adentskalenderkrimi 2.0. 22. Dezember: Neustart.</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 23:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariebastide</dc:creator>
				<category><![CDATA[adventskalender]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn mein Herz grade singt und lacht, in meinem Kopf bohren die Fragen. Ich schiebe meine Hand unter seinen Rücken. Streichle mit der Zunge seine Ohrmuschel und flüstere &#8211; ich klinge eher müde als überzeugend, dabei &#8211; : &#8222;Franck, &#8230; <a href="http://mariebastide.wordpress.com/2011/12/24/adentskalenderkrimi-2-0-22-dezember-neustart/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=656&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn mein Herz grade singt und lacht, in meinem Kopf bohren die Fragen. Ich schiebe meine Hand unter seinen Rücken. Streichle mit der Zunge seine Ohrmuschel und flüstere &#8211; ich klinge eher müde als überzeugend, dabei &#8211; : &#8222;Franck, was los mit mir? Kommmm, sagsssss&#8220;. &#8222;Hmmmmm&#8220; brummt er genüsslich. dann, fragend: &#8222;Hmmm?&#8220; &#8222;Frahanck, komm schon&#8220; &#8222;Schon wieder?&#8220; murmelt er. &#8222;Ich kraule seine Schultern und warte auf eine Antwort. Als ich aufwache, scheint die Sonne ins Zimmer. Franck liegt dicht neben mir und schaut mich aus der Horizontalen schräg an. &#8222;Gisa&#8220;, sagt er. &#8222;Ja?&#8220; &#8222;Gisa, das war so nicht geplant, weiß du? Ich war ziemlich lange weg, in Frankreich, in der Türkei. Geschäftlich. Ich bin da an die falschen Leute geraten. Ich geb&#8217;s zu. Das Leben ist nirgendwo einfach. Als Ausländer schon gar nicht. Und ich hab nun mal&#8217;n Faible für schnelle Autos. Und für schnell verdientes Geld. Ich&#8230;&#8230; ich wollte aussteigen. Aber&#8230;.. die sind mir nach. Ja. Und als ich so ganz tief drin saß, in der Scheiße, da stehst plötzlich zu neben mir an der Kasse. Gisa &#8211; ich liebe dich!&#8220;</p>
<p>Er hat das alles fast in einem Atemzug gesagt und ganz leise. Ich musste mich total anstrengen, um kein Wort zu verlieren. Aber ich habe alles verstanden. Vor allem das, was er nicht gesagt hat. &#8222;Und? Ist jetzt alles vorbei?&#8220; Ich versuche, meiner Stimme einen leichten Klang zu geben. &#8222;Ja, jetzt ist alles vorbei. Fast&#8220;.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mariebastide.wordpress.com/656/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mariebastide.wordpress.com/656/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mariebastide.wordpress.com/656/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mariebastide.wordpress.com/656/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mariebastide.wordpress.com/656/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mariebastide.wordpress.com/656/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mariebastide.wordpress.com/656/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mariebastide.wordpress.com/656/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mariebastide.wordpress.com/656/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mariebastide.wordpress.com/656/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mariebastide.wordpress.com/656/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mariebastide.wordpress.com/656/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mariebastide.wordpress.com/656/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mariebastide.wordpress.com/656/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=656&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Zeit finden&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 07:07:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariebastide</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blickkontakte]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
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		<description><![CDATA[Nur noch drei Tage bis Weihnachten! Und noch fünf, sprich alle Geschenke zu kaufen! Mum, Pa, Sister, Oma, Freundin. Noch zwei Tage, um die Kohle dafür aufzutreiben! „Ich freu mich viel mehr über was Selbstgemachtes. Einen Kalender, zum Beispiel.“ O-Ton &#8230; <a href="http://mariebastide.wordpress.com/2011/12/22/zeit-finden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=652&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mariebastide.files.wordpress.com/2011/12/dscn3962.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-653" title="GrünOrange" src="http://mariebastide.files.wordpress.com/2011/12/dscn3962.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a>Nur noch drei Tage bis Weihnachten! Und noch fünf, sprich alle Geschenke zu kaufen! Mum, Pa, Sister, Oma, Freundin. Noch zwei Tage, um die Kohle dafür aufzutreiben! „Ich freu mich viel mehr über was Selbstgemachtes. Einen Kalender, zum Beispiel.“ O-Ton Mum. „Schenk mir keine Krawatte, die trag ich eh nicht. Schenk mir lieber, dass du mit mir Skifahren gehst, einen Tag lang.“ Sagt der Vater. „Ach, Kind, komm mich doch mal besuchen“, schrieb ihm Oma. Wünsche, die leider unerfüllbar sind. Denn Zeit ist genau das, was ihm fehlt, weiß Vic. Und er hat keine Ahnung, wo er die finden könnte. <span id="more-652"></span>Die Ohrringe für Sarah gibt’s im Internet. Der Gutschein, mit dem er seiner Schwester die 24-Stunden-Hoheit über den gemeinsamen Computer schenkt, gilt zum Glück erst ab Weihnachten. Also nichts wie rein ins Web und nach „Elfenschmuck“ gegoogelt. Also geschmacklich liegen Welten zwischen uns, denkt er. Und lässt ganz nebenbei natürlich Facebook laufen. Da flackert etwas rechts am Bildschirmrand. Blöde Anzeige, denkt Vic. Aber dann kann er nicht widerstehen und klickt auf den Blauen Button. „Herzlichen Glückwunsch! Deine Suche war erfolgreich. Du hast sie gefunden: 1 Stunde ZEIT!“ So ein Schmarrn, denkt Vic und googelt weiter. Aber der Button verfolgt ihn auf jeder Seite. Schließlich schaut er auf die Uhr. Nur so, natürlich. Das kann doch nicht wahr sein! Grade eben war es noch 14.30h. Und jetzt steht der Zeiger eindeutig auf halb zwei. Ein Blick auf den Bildschirm: es stimmt. Auf irgendeine Weise hat sich die Zeit eine Stunde zurückgedreht. „Wow, Mann!“ Eine Stunde! Vic könnte einen Gutschein schreiben für den Vater. Ein Wochenende raussuchen, an dem er zur Oma fahren kann. Und ein paar Fotos zusammenstellen, für einen selbstgestalteten Kalender. Aber erst muss er unbedingt auf Facebook seinen Hauptgewinn mitteilen. Seine Freunde können das nicht glauben. Es entspinnt sich eine heftige, minimalistisch verbalisierte Diskussion im Chat. Als auch Sarah online geht, muss Vic ihr alles ganz haarklein berichten. Plötzlich blinkt der blaue Button wieder auf. „Dein Zeitgeschenk ist aufgebraucht. Hoffentlich hat es dir geholfen.“&#8230;.</p>
<p>&#8230;.Nur noch zwei Tage bis Weihnachten! Ella ist im Stress. Im Radio laufen rund um die Uhr Geschenketipps für Spätentschlossene. In der Schlange vor der Tankstellenkasse fliegen ihr Zeitschriftentitel um die Augen: „Festtagsmenu für Ihre Lieben. In 8 Tagen leicht vorzubereiten.“ „Die perfekte Bescherung – alles selbst gemacht.“ „Die schönsten Tisch- und Christbaumdekos, komplett mit Anleitung.“ Ella würde ihrer Familie gern ein ganz besonderes Festessen kochen und auch vorbereiten. Liebevoll Gelees einmachen, Pralinen kneten und Honigkerzen ziehen. Aber für all das braucht sie Zeit! Verzweifelt schaut sie in den Spiegel, der fatalerweise an der Kassendecke hängt. „Genau. Und um mich selbst so herzurichten, dass ich am Heiligen Abend nicht als Vogelscheuche unterm Christbaum stehe, bräuchte ich mindestens eine Woche.“ Aber wo findet sie die Zeit? Beim Zahlen fällt ihr der Geldbeutel aus fahrigen Händen. „Sie haben da noch was verloren.“ Der freundliche Herr in meliertem Grau reicht ihr einen leuchtend blauen Zettel. „Gehört mir nicht“, will Ella protestieren. Aber er ist verschwunden. „Herzlichen Glückwunsch! Deine Suche war erfolgreich. Du hast sie gefunden: 1 Stunde ZEIT!“ „Blöder Witz“, denkt Ella und schiebt den Zettel in die Tasche. Am Steuer fällt ihr Blick ganz automatisch auf die Uhr. Um vier muss sie bei Jakobs sein zur Jahresendbesprechung. Am Besten mit einem Teller selbst gekaufter Plätzchen für den Lieblingskunden. Das wird knapp. Was? Das kann doch nicht &#8230;.! 14 Uhr? Nicht drei? Im Radio kommen die Nachrichten. Kein Zweifel. Sie hat eine Stunde Zeit gefunden. Eine ganze Stunde! Ob mich meine Kosmetikerin noch schnell reinnehmen kann, so zwischendurch? Oder setze ich mich lieber ganz gemütlich ins Tambosi und schlürfe laut und lässig eine große Tasse Schokolade? Oder&#8230;.nein! Als erstes hole ich die Plätzchen, und zwar bei dem Super Bäcker hinten in der Au! Verdammt. Der ganze Ring ist zu. Ein Riesenstau. Ella steht und steht. Sieht hilflos zu, wie die Zeiger an der Autouhr ihr unaufhaltsam davonrennen, mit der geschenkten Stunde. Kurz vor vier gelingt es ihr, bei Jakobs anzukommen, in der Hand einen Teller alter Plätzchen aus dem Supermarkt am Eck. Beim Bezahlen fiel der blaue Zettel aus der Tasche. „Hat dir dein Zeitgeschenk gefallen?“ liest sie&#8230;.</p>
<p>&#8230;..Oskar schaufelt seine Pappkartons zusammen. Er muss hier nicht übernachten, unter der Isarbrücke. Sein Schlafplatz in Sankt Bonifaz ist frei. Zwanzig Leute auf dem Boden, für jeden eine Decke und am Morgen ein Kaffee. Nee. Oskar liebt die Freiheit. Auf das Wasser schauen, im Mundwinkel die Selbstgedrehte, neben sich ne Flasche Bier. Schön ist das hier. Vielleicht n bisschen kalt. Aber egal. Der Mantel aus der Kleiderkammer ist noch gut. Ein Glück, dass die Mari ihm den aufgehoben hat, heut morgen. Er schiebt die Hände in die Tasche. Wasn das? Ein blauer Zettel. „Herzlichen Glückwunsch! Deine Suche war erfolgreich. Du hast sie gefunden: 1 Stunde ZEIT!“ Hä? Oskar runzelt die Stirn. Was soll das denn? Er zweifelt nicht am Wahrheitsgehalt des Satzes. Er weiß nur nichts damit anzufangen. Eine Stunde Zeit! Das macht die Kälte nicht erträglicher, im Gegenteil. Und die Nacht ist ohnehin schon lang genug. Er hockt sich zwischen die Steine am renaturierten Ufer, faltet das Papier mit ungeschickten Fingern zu einem blauen Boot und lässt es treiben&#8230;..</p>
<p>Vic erzählt niemandem mehr von seinem Zeitgeschenk. Er schließt die Facebookseite und sortiert zwölf Fotos aus dem Urlaubsalbum. Das Segelboot, der kleine Hafen, ein Familienbild am buntkarierten Tisch mit einem Berg frischer Muscheln vor sich. Oma lacht besonders laut. Vic holt sein Handy, ruft sie an.</p>
<p>Ella kommt wieder viel zu spät nach Hause. Kochen, putzen, E-Mails lesen. Und die Weihnachtskarten schreiben. Ella macht den Kühlschrank auf. Und wieder zu. Fährt den Computer rauf. Und wieder runter. Geht in die Küche. Macht sich einen Chai. Nimmt einen Beutel Kräutersalz mit Ingwer, lässt die Wanne voll mit heißem Wasser laufen. Mit geschlossenen Augen plant sie ihren Weihnachtscountdown. Aber sehr genüsslich. Mariebastide 12/2011</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mariebastide.wordpress.com/652/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mariebastide.wordpress.com/652/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mariebastide.wordpress.com/652/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mariebastide.wordpress.com/652/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mariebastide.wordpress.com/652/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mariebastide.wordpress.com/652/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mariebastide.wordpress.com/652/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mariebastide.wordpress.com/652/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mariebastide.wordpress.com/652/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mariebastide.wordpress.com/652/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mariebastide.wordpress.com/652/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mariebastide.wordpress.com/652/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mariebastide.wordpress.com/652/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mariebastide.wordpress.com/652/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=652&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Adventskalender 2.0. 21.Dezember: Punkt oder Strich?</title>
		<link>http://mariebastide.wordpress.com/2011/12/22/adventskalender-2-0-21-dezember-punkt-oder-strich/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 00:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariebastide</dc:creator>
				<category><![CDATA[adventskalender]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesmal dauert es nur ein paar Minuten, bis ich wieder wach bin. Meine Stirn tut höllisch weh, und etwas kleckert klebrig die Wangen hinunter. Ich lehne an der Badewanne. Franck kommt aus der Küche, ein Kühlelement in der einen, einen &#8230; <a href="http://mariebastide.wordpress.com/2011/12/22/adventskalender-2-0-21-dezember-punkt-oder-strich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=650&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal dauert es nur ein paar Minuten, bis ich wieder wach bin. Meine Stirn tut höllisch weh, und etwas kleckert klebrig die Wangen hinunter. Ich lehne an der Badewanne. Franck kommt aus der Küche, ein Kühlelement in der einen, einen Waschlappen in der anderen Hand. &#8222;Du kriegst ne Riesenbeule. Außerdem hast du dir die Stirn aufgeschlagen. Ich hab dir doch gesagt, du hattest ne Gehirnerschütterung!&#8220; &#8222;Ach ja, und woher, bittesehr?&#8220; Bevor ich dich kannte, war mein Leben vielleicht langweilig, ich hatte keinen Hummer sondern Semmeln aus der Tüte und dazu ne Zigarette. Aber auf diese Art von Spannung kann ich, glaube ich, verzichten&#8220;. Ich funkele ihn an. Aus die Maus, denke ich. Egal, was dieses dumme Herz da drinnen macht. Soll es wummern und heiß laufen. Ich bin eben nicht gemacht für ein Leben  auf der wilden Seite der Straße. &#8222;Sorry, Gisa. Tut mir leid. Aber wie die Dinge stehen, wirst du mich jetzt noch nicht los&#8220;. Franck sagt das ohne Bedauern. Ich höre sogar ein kleines, lustiges Ende direkt vor dem Punkt.</p>
<p>&#8222;Was soll das&#8230;?&#8220; setze ich an. Aber da verschließt er mir schon den Mund mit seinen Lippen, schiebt die Zunge zwischen meine Zähne und trägt mich ins Schlafzimmer, als sei ich eine Schaufensterpuppe. &#8222;Jaaaa&#8220;&#8230;. schreit mein Herz. Und während wir miteinander schlafen, sehe ich uns vor mir, morgen früh, wie wir Kaffee trinken, in der Sonne. Hand in Hand durch den Englischen Garten gehen. Ins Auto steigen und einfach Richtung Süden fahren. Oh nein! Nicht schon wieder!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mariebastide.wordpress.com/650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mariebastide.wordpress.com/650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mariebastide.wordpress.com/650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mariebastide.wordpress.com/650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mariebastide.wordpress.com/650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mariebastide.wordpress.com/650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mariebastide.wordpress.com/650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mariebastide.wordpress.com/650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mariebastide.wordpress.com/650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mariebastide.wordpress.com/650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mariebastide.wordpress.com/650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mariebastide.wordpress.com/650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mariebastide.wordpress.com/650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mariebastide.wordpress.com/650/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=650&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Adventskalenderkrimi 2.0. 20. Dezember: Am seidenen Faden</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 23:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariebastide</dc:creator>
				<category><![CDATA[adventskalender]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich nehme meinen ganzen Mut zusammen. Rufe: &#8222;Frahaaanck&#8220;. Und warte. Dabei merke ich, dass mir die Beine zittern. Schwäche innen oder außen? Dann steht er in der Badezimmertür. Ich hatte ganz vergessen, wie er aussah. Naja, viel Gelegenheit, ihn mir &#8230; <a href="http://mariebastide.wordpress.com/2011/12/22/adventskalenderkrimi-2-0-20-dezember-am-seidenen-faden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=648&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich nehme meinen ganzen Mut zusammen. Rufe: &#8222;Frahaaanck&#8220;. Und warte. Dabei merke ich, dass mir die Beine zittern. Schwäche innen oder außen? Dann steht er in der Badezimmertür. Ich hatte ganz vergessen, wie er aussah. Naja, viel Gelegenheit, ihn mir einzuprägen, hatte ich ja auch nicht, vorher. Vor was, eigentlich? &#8222;Hallo, ich sehe, du bist wieder fit?&#8220; Vieles hätte ich erwartet, aber nicht diesen Smalltalk-Ton. Ist der Engel ausgeflogen, der in seiner Stimme flatterte, die letzten Tage über?</p>
<p>&#8222;Hm geht so&#8220;, murmele ich. Und dann: &#8222;Franck was war eigentlich los?&#8220; &#8222;Wie meinst du das?&#8220; Plötzlich und ohne Vorwarnung platzt mir der Kragen. Reißt der Geduldsfaden. &#8222;Du weißt genau, wie ich das meine&#8220;, brülle ich. Mir bleibt die Luft weg. Mir wird schwindelig.  Dann schwarz. &#8222;Siehst du?&#8220; höre ich Franck noch sagen, dann kippe ich nach vorn ins harte Schwarz.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mariebastide.wordpress.com/648/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mariebastide.wordpress.com/648/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mariebastide.wordpress.com/648/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mariebastide.wordpress.com/648/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mariebastide.wordpress.com/648/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mariebastide.wordpress.com/648/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mariebastide.wordpress.com/648/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mariebastide.wordpress.com/648/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mariebastide.wordpress.com/648/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mariebastide.wordpress.com/648/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mariebastide.wordpress.com/648/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mariebastide.wordpress.com/648/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mariebastide.wordpress.com/648/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mariebastide.wordpress.com/648/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=648&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Adventskalender 2.0. 19. Dezember: Es schneit.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 22:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariebastide</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin wieder hier. Bei mir. Heute morgen habe ich die Augen aufgeschlagen und mein Schlafzimmer gesehen, zum ersten Mal seit vier Tagen. Ich meine, so richtig gesehen. Mit graden Wänden und ohne schwarze Männer. Gestern Nacht haben sie noch &#8230; <a href="http://mariebastide.wordpress.com/2011/12/19/adventskalender-2-0-19-dezember-es-schneit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=645&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin wieder hier. Bei mir. Heute morgen habe ich die Augen aufgeschlagen und mein Schlafzimmer gesehen, zum ersten Mal seit vier Tagen. Ich meine, so richtig gesehen. Mit graden Wänden und ohne schwarze Männer. Gestern Nacht haben sie noch in meiner Wohnung einen Veitstanz aufgeführt, dem ich machtlos zuschauen musste, so ungefähr als stünde ich in einer Grotte hinter einem lauten Wasserfall und beobachtete das Geschehen am Ufer. Woher kamen die bloß? Sicher noch Reste meiner letzten Erinnerungen auf dem Autobahn-Parkplatz. Überhaupt: was ist da passiert? Franck hat mir auf meine dahingestammelten Frage-Fetzen nichts weiter geantwortet als &#8222;Später, Engel, werd erst mal wieder gesund&#8220;. Jetzt sehe ich ihn nirgends. Rufen mag ich nicht. Ich bin froh, allein zu sein, und schäme mich gleichzeitig dafür. Er war so nett zu mir. Hat mich gepflegt. Aber was hatte ich eigentlich? Mein Kopf fühlt sich immer noch an wie mit Watte gefüllt, meine Beine wie Wackelpudding. Aber von einer komischen Unruhe getrieben kämpfe ich mich aus den Laken und auf die Füße. Die vier Meter zum Bad sind ein Schneckenweg. Aus dem Spiegel schaue ich mich an. Ich sehe aus wie immer, nur etwas blass und Ränder um die Augen. Keine Blessuren. Ich schiebe das Schlafshirt hoch und begutachte jeden Zentimeter meiner Haut. Nichts. Nicht mal blaue Flecken. Naja, Gehirnerschütterung siehst du zwar nicht unbedingt, aber meistens hast du die ja irgendwo her. Ich hocke mich auf den Wannenrand. Er kratzt auf meiner nackten Haut wie Kiesel. Mechanisch wische ich über das weiße Email. Körner bleiben auf meiner Hand. Winzige weiße Körnchen. Scheuerpulver? Ich lecke vorsichtig daran. Kenn ich nicht, den Geschmack. Aber kein Putzmittel, soviel steht fest.</p>
<p>Obwohl, Franck muss sauber gemacht haben. Wozu sonst der Wischeimer und der nasse Putzlumpen? Ich höre den Schlüssel im Schloss. &#8222;Scheiße&#8220; ist meiner erster Gedanke. Und mein zweiter: Gisa, wovor hast du Angst. Das ist sicher nur Franck. Eben. Denke ich. Während kalter Schweiß an mir herunterrieselt.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mariebastide.wordpress.com/645/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mariebastide.wordpress.com/645/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mariebastide.wordpress.com/645/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mariebastide.wordpress.com/645/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mariebastide.wordpress.com/645/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mariebastide.wordpress.com/645/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mariebastide.wordpress.com/645/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mariebastide.wordpress.com/645/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mariebastide.wordpress.com/645/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mariebastide.wordpress.com/645/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mariebastide.wordpress.com/645/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mariebastide.wordpress.com/645/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mariebastide.wordpress.com/645/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mariebastide.wordpress.com/645/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=645&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Adventskalender 2.0. 18. Dezember: Fluchtversuch!</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 20:13:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariebastide</dc:creator>
				<category><![CDATA[adventskalender]]></category>
		<category><![CDATA[Advent]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Hand]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten Tage sind mir wie im Flug vergangen. Über den Atlantik, mit Wellentälern und Schwindelkämmen. Windstärke hundert, mindestens. Mir war speiübel, meistens. Und meine Augen wogen Tonnen. Dahinter liefen die merkwürdigsten Filme ab. Da liefen Typen durch meine Wohnung. &#8230; <a href="http://mariebastide.wordpress.com/2011/12/18/adventskalender-2-0-18-dezember-fluchtversuch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=642&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Tage sind mir wie im Flug vergangen. Über den Atlantik, mit Wellentälern und Schwindelkämmen. Windstärke hundert, mindestens. Mir war speiübel, meistens. Und meine Augen wogen Tonnen. Dahinter liefen die merkwürdigsten Filme ab. Da liefen Typen durch meine Wohnung. Alle in schwarz, sogar die Augen. Ich wollte hören, was sie sagten, aber meine Ohren waren wie mit Watte verstopft. Oder der Orkan brauste einfach zu stark. Immer wieder versuchte ich, einen von ihnen an der Hose zu zupfen, wenn er an mir vorbeikam. Aber meine Finger griffen ins Leere. Als sei ich auf dem Fliegenden Holländer, und die ganze Crew nur Gespenster. Dann plötzlich war alles blutrot. Das waren die Momente, vor denen ich mich am meisten fürchtete. Es regnete Rubine, sie rieselten auf mich herab, stachen und brannten. Ich war gefangen in diesem Traumhaus und wollte da raus! Einmal schrie ich so laut, dass mein Kopf davon hallte, als sei er ein leeres Kirchenschiff. Da fühlte ich eine kühle Hand auf meiner Stirn, für einen Moment kam meine Welt ins Lot und ich hörte Franck&#8217;s Stimme: &#8222;Komm, Engel, trink etwas. Du hast Fieber, aber ich bin bei dir, ich lass dich nicht allein.&#8220; Dankbar nahm ich das Glas und dann auch seine Hand. Er ließ sie mir und seine Finger schlängelten sich wie Vipern an meinen entlang. Ich konnte ihn sehen. Müde und blass. Der Ärmste! Er kannte mich kaum und nahm diese Mühe auf sich!</p>
<p>&#8222;Danke. Für alles&#8220;. Hauchte ich, und dann schlug das Wattemeer wieder über mir zusammen. Kurz vor dem Untertauchen glaubte ich noch eine Gestalt zu sehen, die sich am Türrahmen entlangschob. Und Franck, der abwehrend die Hand hob. Ach, er konnte den Albtraum nicht aufhalten. Ich wimmerte leise und hörte mich selbst. Das bist doch nicht du, Gisa, flüsterte plötzlich die kleine Stimme. Wach auf, bleib an Land! &#8222;Schlaf, mein Engel,&#8220; flüsterte Franck.  &#8220;Schlaf dich gesund!&#8220; Nein, bleib da!, kam die kleine Stimme wieder. Und ich riss mühsam die Augen auf, starrte in mein Zimmer voller schwarzer Männer. &#8222;Gisa, du schläfst jetzt!&#8220;, befahl Franck und drückte mir beide Daumen auf die Lider. &#8222;Au!&#8220; schrie ich erschrocken. Aber da war es schon dunkel, Samt schlug mich in seinen Bann. Wache ich noch einmal auf?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mariebastide.wordpress.com/642/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mariebastide.wordpress.com/642/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mariebastide.wordpress.com/642/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mariebastide.wordpress.com/642/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mariebastide.wordpress.com/642/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mariebastide.wordpress.com/642/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mariebastide.wordpress.com/642/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mariebastide.wordpress.com/642/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mariebastide.wordpress.com/642/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mariebastide.wordpress.com/642/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mariebastide.wordpress.com/642/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mariebastide.wordpress.com/642/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mariebastide.wordpress.com/642/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mariebastide.wordpress.com/642/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mariebastide.wordpress.com&amp;blog=13226883&amp;post=642&amp;subd=mariebastide&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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